Finbridge kompensiert CO2-Fußabdruck erneut für 2024

Wie letztes Jahr bereits angekündigt, hat Finbridge für 2024 erneut seinen CO2-Fußabdruck ermittelt. Diesen kompensieren wir als Unternehmen erneut vollständig und möchten somit einen Beitrag für die Reduktion und Kompensation von THG-Emissionen leisten.

Für das Jahr 2024 wurde vor Kompensation ein Gesamt-THG-Ausstoß von rund 218 t (2023: 204 t) ermittelt. Bei einer Mitarbeiterzahl von durchschnittlich 134 Vollzeitäquivalenten (VAK) (2023: 116,55) ergibt sich daraus ein durchschnittlicher THG-Ausstoß von 1,63 t pro VAK (2023: 1,75 t).

  • Wie bereits in der Bilanz der Vorjahre sind Reisetätigkeiten und Hotelübernachtungen im Jahr 2024 erneut die Haupttreiber unseres Carbon Impacts. Durch die erfolgreichen Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks wurde eine Senkung der Pro-Kopf-Emissionen erreicht. Für den Anstieg des Gesamt-THG-Ausstoßes ist daher ausschließlich unser Wachstum als Unternehmen verantwortlich.

  • Reisetätigkeiten und Hotelübernachtungen sind insbesondere zur Sicherstellung des Projekterfolges, zur Kunden- und Projektakquise oder für Firmentreffen notwendig, um den Geschäftserfolg von Finbridge und unserer Kunden sicherzustellen.

  • Bei der Reisepolicy werden die emissionsarmen ÖPNV und Bahn priorisiert vor Privat-PKWs, Taxi-Fahrten und Flugreisen. Firmen-KFZ sind gar nicht zugelassen.

  • Bzgl. der THG-Bemessung von Reisetätigkeiten wurden Pauschalansätze verwendet, die eine Überschätzung der Emissionen nach sich ziehen. Finbridge wird für die Erstellung der Folgejahre das Messverfahren prüfen und ggf. verfeinern, um daraus auch die richtigen Schlüsse zu ziehen und Maßnahmen zur Reduzierung von THG-Emissionen ableiten zu können.

  • Für das Jahr 2024 hat sich die Geschäftsleitung von Finbridge wie in den Vorjahren dazu entschlossen, die entstandenen THG-Emissionen zu kompensieren. Dafür wurden Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern gefördert.

  • Finbridge wird die Messung, Steuerung, Vorgaben zur Reduktion und die Kompensation von THG-Emissionen in den Folgejahren fortführen und weiter ausbauen. Darüber hinaus ergreifen wir auch folgende Maßnahmen:

    - Vermeidung unnötiger Dienstreisen und Hotelaufenthalte
    - Ausbau des Jobradprogramms
    - Fortbildungsmaßnahmen der Mitarbeitenden

    Durch die Umsetzung des Maßnahmen-Managements für mehr Nachhaltigkeit will Finbridge nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Denn unsere Kunden und Partner legen Wert auf nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. Sie bevorzugen Unternehmen, die sich aktiv für den Schutz der Umwelt einsetzen. Auch für unsere Mitarbeitenden wollen wir als Arbeitgeber ökologisch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.

Finbridge CO₂ Bilanz 2024
Emissionskategorie Emissionen
(t CO₂ e)
Anteil Gesamtemissionen
Scope 1 1,88 0,86%
Scope 2 9,56 4,39%
Scope 3 206,46 94,75%
Zusammensetzung Scope 3:
Wasserverbrauch 0,38 0,17%
Geschäftsreisen 132,42 60,77%
Backoffice Prozesse 0,62 0,29%
Abfälle 0,06 0,03%
Hotelübernachtungen 59,45 27,29%
Arbeitsgeräte 9,87 4,53%
Dienstleistungen 3,66 1,68%
Scope 1+2+3 217,90
Externe Kompensationen 217,90
Summe Scope 1+2+3 nach Kompensationen 0,00

(t CO₂ e) = Tonnen CO₂ Äquivalent