Im Bereich Financial Engineering verfügt Finbridge über sehr tiefgehende Expertise bezüglich der Abbildung und Bewertung von Finanzprodukten in den verschiedenen Assetklassen, z.B. Zins, FX, Kredit und Inflation. Die dafür notwendige breite Produkt-, Prozess- und Systemkenntnis bildet hierbei eine zentrale Kompetenz unserer Berater. Ferner unterstützen wir unsere Kunden erfolgreich in aktuellen Themenfeldern wie der Berücksichtigung von Valuation Adjustments (XVAs) oder dem Interest Rate Derivative Pricing. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die relevanten Rechnungslegungsstandards für Finanzinstrumente und die Hedge-Effektivitätsmessung nach IFRS.
Durch unsere langjährige Projekterfahrung im Financial Engineering verfügen wir darüber hinaus über die notwendige breite Expertise in den marktüblichen Bewertungs- und Risikosystemen.
Kürzlich durchgeführte Projekte im Financial Engineering umfassen u.a.:
NumeriX OIS Bewertung – Spezial-Finanzdienstleister
Summit OIS Bewertung – Hypothekenbank
Umsetzung Modellvalidierung – Landesbank
Einführung IFRS 9 – Spezial-Finanzdienstleister
Optimierung der Accounting Prozesse – Spezial-Finanzdienstleister
Unsere Themenschwerpunkte im Überblick:
Produktanalyse
Analyse der zu bewertenden Finanzprodukte hinsichtlich ihrer bewertungsrelevanten Ausprägungen und Abbildung
Erstellung oder Erweiterung eines Produktkataloges/ einer Produktdatenbank fokussiert auf Bewertungsmodelle und Marktdatenanforderungen
Erstellung von Produkt- und Bewertungsmatrizen
Bewertung von strukturierten Finanzprodukten
Spezifikation geeigneter Bewertungsmodelle
Auswahl und Kalibrierung der für die Bewertung benötigten Marktdaten
Auswahl und Validierung der Methoden durch Vergleich mit Marktwerten unter Nutzung verschiedener Bewertungsbibliotheken
Analyse der Auswirkungen auf die Ermittlung nachgelagerter bewertungsabhängiger Kennzahlen
Integration neuer oder Erweiterung bestehender Bewertungssysteme
X-Value Adjustments (XVA)
Hedgeeffektivitäten nach IFRS
Auswahl und Dokumentation der Methoden für den prospektiven und retrospektiven Effektivitätstest
Abbildungs- und Datenanalyse
Validierung der Hedgeergebnisse für bestehende Portfolien
Quantitative Modelle und Methoden
Konzeption und Validierung von Modellen und Methoden für die Quantifizierung von Risiken und P&L
Mehr über Financial Engineering
Um eine präzisere Abbildung der Auswirkungen von Risikomanagementaktivitäten auf die wirtschaftlichen Ressourcen einer Bank zu ermöglichen, arbeitet das International Accounting Standard Board seit einiger Zeit an einem neuen Accounting-Rahmenwerk. In diesem Insight stellen wir ein Beispiel vor, dass die Hauptaspekte und Grundmechaniken des DRM-Kernmodells veranschaulichen soll.
Um eine präzisere Abbildung der Auswirkungen von Risikomanagementaktivitäten auf die wirtschaftlichen Ressourcen einer Bank zu ermöglichen, arbeitet das International Accounting Standard Board seit einiger Zeit an einem neuen Accounting-Rahmenwerk. In diesem Beitrag geben wir eine Einführung in die Thematik und stellen die Kernelemente und Mechaniken des Modells vor.
Ende letzten Jahres hat die EU die Richtlinie 2022/2464, besser bekannt als Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), veröffentlicht. Die CSRD fordert unter anderem eine Präzisierung der Offenlegungspflichten von Treibhausgasemissionen in den Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die EU beabsichtigt die konkreten Anforderungen im Juni zu veröffentlichen. Es ist jedoch naheliegend, dass betroffene Unternehmen bald schon verpflichtet werden, eine CO2-Bilanz zur erstellen. Doch wie ermittelt man den CO2-Fußabdruck eines Unternehmens? Und welche Reportingframeworks gibt es überhaupt?
Dieser Artikel soll einen Überblick über die momentan vorherrschenden Nachhaltigkeitsframeworks geben und die Grundkonzepte der CO2-Bilanzierung erläutern.
In den letzten Jahren sind die Auswirkungen des Klimawandels auf Wirtschaft und Gesellschaft noch stärker in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit getreten. Nicht erst seit der Verabschiedung der EU-Taxonomie-Verordnung (vgl. Sustainable Finance – Die EU-Taxonomie — Finbridge GmbH & Co KG) schlägt sich diese Thematik auch zunehmend auf die Bilanzen der Unternehmen nieder. Bereits im Jahr 2019 wurden von EZB und Bafin eine Reihe von Erwartungen formuliert, wie Banken mit Klima- und Umweltrisiken umgehen sollen. Im Jahr 2021 war die klimabezogene Berichterstattung einer der Prüfungsschwerpunkte der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA). Es ist davon auszugehen, dass die Bilanzierung von klimabezogenen Themen in Zukunft eine noch größere Rolle spielen wird.
Assekuranzen müssen sich mit grundlegenden strategischen Fragen auseinandersetzen. Es ist wichtiger denn je, aufkommende Trends zu antizipieren und sich auf den Wandel vorzubereiten. Damit Versicherer mithalten können, müssen sie gezielt Technologien nutzen, um die digitale Reife über die gesamte Dauer der Kundenbeziehung und Wertschöpfungskette hinweg zu erhöhen und ihren Kunden eine reibungslose, einzigartige und maßgeschneiderte Serviceerfahrung zu bieten. Die Versicherer von morgen werden mit denen von heute wenig gemeinsam haben. Sechs Thesen dazu, wie neue Technologien und die Verfügbarkeit enormer Informationsmengen die Welt der Versicherer von Grund auf verändern werden.
Seit Ende des Jahres 2020 haben Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether einen erneuten massiven Wertzuwachs verzeichnet. Als Folge werden diese Vermögensgegenstände auch für das Accounting immer relevanter. Mit diesem Artikel geben wir einführend eine Definition und Unterteilung von Krypto-Assets, einen Überblick über die aktuelle bilanzielle Abbildung dieser und diskutieren anschließend offene Punkte sowie mögliche Weiterentwicklungen in den Rechnungslegungsvorschriften.
Der prospektive Test ist künftig laut IFRS 9 bis auf wenige Ausnahmen vollumfänglich zur Effektivitätsbeurteilung im Hedge Accounting anzuwenden. Wir stellen im zweiten Teil unseres zweiteiligen Artikels zum Hedge Accounting die Durchführung des prospektiven Tests gemäß des Risk Induced Fair Value Ansatzes, sowie dessen Herausforderungen bei der Umsetzung vor.
Am 01. Januar 2018 trat im Rahmen des Hedge Accountings der IFRS 9 Standard mit dem Ziel in Kraft, den ehemaligen IAS 39 Standard abzulösen. Dabei tritt der prospektive Test vollumfänglich in den Vordergrund - er ist im neuen Standard vorgeschrieben. Unternehmen wird ferner ein Wahlrecht eingeräumt, die Wirksamkeit von Hedge Beziehungen zunächst weiterhin nach IAS 39 und nicht nach den im IFRS 9 niedergelegten Regelungen zu bilanzieren. Im ersten Teil des zweiteiligen Artikels werden die Auswirkung der regulatorischen Voraussetzungen auf den prospektiven Test vorgestellt.
Ab dem Geschäftsjahr 2022 werden umfassende Neuerungen hinsichtlich der Bilanzierung von Versicherungsverträgen in Kraft treten. Der von dem IASB vorgestellte IFRS 17 löst damit den seit 2004 gültigen IFRS 4 ab. In unserem Insight geben wir einen Überblick über die aktuelle Situation und die zukünftigen Herausforderungen.
Die Bedeutung der Bereiche Audit und Compliance nimmt stetig zu und gewinnt als Thema an Geschwindigkeit. Seitens des Regulators, der Aufsicht sowie der externen und internen Prüfer wächst der Druck, mit der zunehmenden Digitalisierung und der damit einhergehenden Beschleunigung der Geschäftstätigkeit schrittzuhalten. Der aktuelle, risikoadjustierte Prüfungsansatz setzt umfangreiches Expertenwissen voraus und basiert in der Regel auf einer intelligenten, aber stichprobenhaften Prüfung. Im Rahmen dieses Umfelds haben wir die Commerzbank im Bereich Audit unterstützt, Lösungen für Tools zur Prozessautomatisierung und technischen Prüfungsunterstützung zu entwickeln.
In diesem Webinar haben Thomas Domsch, Finbridge und Saskia Newbon, Finastra über aktuelle Markttreiber, wie die LIBOR/EURIBOR-Änderungen und die prozessualen Herausforderungen im Bereich Commercial and Syndicated Lending referiert. Darüber hinaus teilten sie ihre Erfahrungen und diskutierten, wie man am effizientesten diesen Herausforderungen begegnen kann.
Die EBA hat die finalen Vorschriften für die FinRep-Meldung gemäß DPM 2.9 veröffentlicht. Die Änderungen betreffen vor allem die Berichterstattung von Non-Performing Exposures, Angaben zum Provisionsergebnis sowie marginale Anpassungen zu Leasingverhältnissen.
Die aktuelle Entwicklung hin zu mehr agilem Projektvorgehen sowie Continuous Integration und Continuous Delivery stellt neue Herausforderungen an das Testen. Im Folgenden werden wir daher einige wichtige Stellschrauben zur Effizienzsteigerung beim Testvorgehen benennen.
Die britische Finanzaufsicht FCA kündigte 2017 an, die Berechnung des Libors nach 2021 einzustellen. Bis dahin soll er durch einen neuen risikofreien Referenzzinssatz ersetzt werden. Betroffen sind alle Hauptwährungen. Wir beschreiben mögliche Auswirkungen sowie notwendige Änderungen bei der Umstellung auf den neuen Zinssatz.
Das International Accounting Standards Board veröffentlichte am 28. Mai 2014 den neuen Standard IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden. Durch den neuen Standard kommt es zu Änderungen bei der Erfassung von Erlösen aus Verträgen mit Kunden. Dabei werden die Standards IAS 11 Fertigungsaufträge und IAS 18 Erlöse abgelöst.
Die korrekte Abbildung von Konsortialkrediten in den IT-Systemen bei gleichzeitig effizienten Geschäftsprozessen stellt für den Konsortialführer mitunter eine Herausforderung dar. Im Speziellen bei noch nicht erfüllten Syndizierungsauflagen stoßen kontenbasierte Kreditsysteme häufig an ihre Grenzen.
IFRS 16 definiert den ab 01. Januar 2019 geltenden Rechnungslegungsstandard zur Leasingbilanzierung. Der Standard betrifft mit seinen gravierenden Änderungen gegenüber dem IAS 17 insbesondere Leasingnehmer und bedingt eine transparentere Darstellung von Leasingverhältnissen in ihrer Bilanz.
Finbridge GmbH & Co KG, langjähriger Partner von MISYS, führt die erfolgreiche Zusammenarbeit nach der Fusion der beiden führenden globalen FinTechs D + H und MISYS, im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit Finastra fort.
Die aktuelle, anhaltend negative Zinsumgebung im EUR Markt, aber auch neue regulatorische Anforderungen erfordern signifikante Änderungen im gesamten Finanzsektor. Im Collateral Management ergeben sich u.a. Restrukturierungsanforderungen an bestehende Besicherungsanhänge sowie rechtliche Fragen hinsichtlich möglicher negativer Zinserträge auf EUR Anleihen und Sicherheiten. Mit der Open Source Risk Engine (ORE, www.opensourcerisk.org) existiert ein frei verfügbares Tool zur Abbildung und indikativen Bewertung beispielsweise von Mindestverzinsungskonditionen.