In diesem Artikel geben wir einen Überblick über die Rückmeldungen zum Exposure Draft bezüglich des Risk Mitigation Accounting (RMA). Hintergrund ist, dass das International Accounting Standards Board (IASB) im Dezember 2025 einen Exposure Draft veröffentlicht hat, der Änderungsvorschläge zu IFRS 7 und IFRS 9 beinhaltet. Zusätzlich wurde das zuvor unter dem Namen Dynamic Risk Management (DRM) bekannte Vorhaben in Risk Mitigation Accounting umbenannt.
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In diesem Artikel geben wir einen Überblick über die Rückmeldungen zum Exposure Draft bezüglich des Risk Mitigation Accounting (RMA). Hintergrund ist, dass das International Accounting Standards Board (IASB) im Dezember 2025 einen Exposure Draft veröffentlicht hat, der Änderungsvorschläge zu IFRS 7 und IFRS 9 beinhaltet. Zusätzlich wurde das zuvor unter dem Namen Dynamic Risk Management (DRM) bekannte Vorhaben in Risk Mitigation Accounting umbenannt.
Am 17. September 2026 hat das SRB sein finales Kommunikationspaket veröffentlicht: die Operational Guidance for Banks on Communication in Resolution sowie einen Kommunikationsanhang zur Operational Guidance on Resolvability Testing. Anlass sind die FSB-Erkenntnisse aus den Bankenausfällen 2023, die gezeigt haben, wie schnell Einlagenabflüsse z. B. durch digitale Kanäle und soziale Medien eskalieren können.
Die Guidance richtet sich an Institute unter direkter SRB-Zuständigkeit mit Abwicklungsstrategie und konkretisiert die EfB-Prinzipien 6.1 und 6.2 auf vier inhaltlichen Ebenen: Kommunikationsplan, Governance, Koordination mit den Abwicklungsbehörden und kommunikative Implikationen von Moratorien. Gefordert ist ein operativ nutzbarer Plan für alle drei Abwicklungsphasen mit stakeholderspezifischen Strategien, definierten Ressourcen (u. a. Sprecher, Call-Center, Medienmonitoring) und Regelungen zu Offenlegung und Vertraulichkeit (MAR, Art. 84b BRRD). Hinzu kommt ein aktives Management von Fehlinformationen und Informationslecks.
Umsetzungsfrist ist der 30. April 2028; nach aktueller Planung ist ein Testing der Kommunikationspläne für 2029 vorgesehen. Institute sollten daher zeitnah eine funktionsübergreifende GAP-Analyse starten.
Datenmanagement und die Qualitätssicherung von Daten sind und bleiben ein wichtiges Thema in der Bankenwelt. Regulatoren legen nach wie vor einen Fokus darauf, bspw. auf Grundlage der MaRisk sowie BCBS 239, und auch intern wissen Bankmitarbeiter von der Wichtigkeit dieses Themas in maßgeblichen Bereichen der Banksteuerung. Sogenannte Abstimmhandlungen sollen sicherstellen, dass Daten auf den komplexen Lieferstrecken über verschiedene Systeme hinweg vollständig und korrekt verarbeitet werden. Diese existieren in verschiedenen Formen, seit es Daten gibt und entsprechend hoch sind hier teilweise die Altlasten in Form von veralteten Prozessen und Technologien. Die gute Nachricht ist: Business Intelligence (BI) Tools erlauben an dieser Stelle mittlerweile einen enormen Effizienzgewinn. Mitarbeiter benötigen um ein Vielfaches weniger Zeit zur Durchführung der Abstimmungen und gleichermaßen steigt die Qualität der Ergebnisse. Auf diese Weise kann ein echter Mehrwert für die Banken geschaffen werden.
Im Zuge der Globalisierung und der damit einhergehenden Zunahme der ESG-Herausforderungen wird es zunehmend wichtiger, über nachhaltige Entwicklung zu berichten. Unternehmen sind sowohl ökonomisch als auch ökologisch und gesellschaftlich verantwortlich. Eine klare, konsistente und transparente Nachhaltigkeitsberichterstattung schafft Vertrauen, identifiziert Risiken und ermöglicht das Treffen fundierter Entscheidungen. Durch die Einführung verbindlicher Berichtspflichten sollen Unternehmen dazu angeregt werden, Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele zu leisten. Warum ist eine solche Berichterstattung so wichtig? Sie fördert nicht nur das Vertrauen von Investoren und Konsumenten, sondern trägt auch zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen bei, die eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung anstreben.
In diesem Sinne ist auch die im Folgenden beschriebene Omnibus-Verordnung zu verstehen, die derzeit von der EU bearbeitet wird.
Die europäische Bankenaufsicht (EBA) nutzt Stresstests, um zu bewerten, wie widerstandsfähig Banken gegenüber wirtschaftlichen und finanziellen Schocks sind. Auf Basis der Ergebnisse lassen sich damit potenzielle Schwachstellen frühzeitig erkennen.
Für den EU-weiten EBA-Stresstest 2027 wurden schon Entwürfe der Methodik, der Templates und der Template-Guidance veröffentlicht, um den Banken eine ausreichende Vorbereitungszeit zu ermöglichen. In diesem Insight stellen wir eine Übersicht inklusive einer voraussichtlichen Timeline des Stresstests 2027 dar, erläutern die wesentlichen Änderungen gegenüber dem vorherigen Stresstest 2025 und gehen detaillierter auf die neuen Templates im Bereich Klimarisiken ein.
Nachdem das SRB am Jahresanfang eine neue Operational Guidance zum Themenkomplex Geschäftsreorganisationsplan (Business Reorganisation Plan, BRP) zur Konsultation gestellt hat, wurde die finale Operational Guidance on the Business Reorganisation Analysis Report am 31. Juli 2026 veröffentlicht. Nachfolgender Beitrag stellt die grundsätzlichen Inhalte der neuen Operational Guidance dar und zeigt mögliche Implementierungsaufwände auf.
Am 11. Mai 2026 hat das Single Resolution Board (SRB) seine neue Operational Guidance for Banks on Liquidity and Funding in Resolution zur Konsultation gestellt. Ziel der neuen Guidance ist es, die bislang getrennt veröffentlichten Vorgaben zu den einzelnen Prinzipien der Dimension 3 der Expectations for Banks (EfB), welche veröffentlicht wurden, in einem konsolidierten Dokument zusammenzuführen. Die Struktur der Guidance orientiert sich hierbei an den drei Prinzipien, sodass jedem Prinzip ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Die Konsultation läuft bis zum 6. Juli 2026.
Das SRB hat das finale Paket zu Separability und Transferability veröffentlicht und dabei zentrale Forderungen der Bankenbranche nach mehr Proportionalität und Vereinfachung berücksichtigt. Die Anforderungen wurden verschlankt, mit einem stärkeren Fokus auf aggregierte, qualitative Ansätze anstelle granularer, quantitativer Analysen. Die Umsetzung soll iterativ und proportional bis Ende des Resolution-Planning-Cycles 2027 in engem Austausch mit den IRTs erfolgen.
Am 03. Oktober haben diejenigen Banken, die direkt durch das Single Resolution Board (SRB) beaufsichtigt werden, ihre Arbeitsprioritäten im Bereich der Abwicklungsplanung für das Jahr 2026 erhalten. Erstmalig wurde in diesem Zuge zudem das mehrjährige Testprogramm bereitgestellt, das die geplanten Testaktivitäten für die Jahre 2026 bis einschließlich 2028 beinhaltet. Finbridge stellt im vorliegenden Insight grundsätzlich die Arbeits- und Testschwerpunkte dar, mit dem Fokus auf die Themengebiete "Resolvability Self-Assessment", "Expectations on Valuation Capabilities" sowie "Operational Guidance on Resolvability Testing for Banks
Europäische Versicherungen sollen abwicklungsfähig werden. Die dazu 2024 erschienene Direktive der Europäischen Union zur Sanierung und Abwicklung von Versicherungsunternehmen, IRRD, wird bereits 2027 EU-weit wirksam. Sie fordert umfangreiche Maßnahmen zur Sanierungs- und Abwicklungsplanung von Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen. Nun hat im April 2025 auch die Europäische Aufsichtsbehörde für Versicherungswesen und betriebliche Altersversorgung, EIOPA, ihre ersten Entwürfe für Standards und Guidelines zur Umsetzung der IRRD zur Konsultation gestellt.
Um eine präzisere Abbildung der Auswirkungen von Risikomanagementaktivitäten auf die wirtschaftlichen Ressourcen einer Bank zu ermöglichen, arbeitet das International Accounting Standard Board seit einiger Zeit an einem neuen Accounting-Rahmenwerk. In diesem Insight stellen wir ein Beispiel vor, dass die Hauptaspekte und Grundmechaniken des DRM-Kernmodells veranschaulichen soll.
Um eine präzisere Abbildung der Auswirkungen von Risikomanagementaktivitäten auf die wirtschaftlichen Ressourcen einer Bank zu ermöglichen, arbeitet das International Accounting Standard Board seit einiger Zeit an einem neuen Accounting-Rahmenwerk. In diesem Beitrag geben wir eine Einführung in die Thematik und stellen die Kernelemente und Mechaniken des Modells vor.
Das Single Resolution Board (SRB) hat eine Konsultation zu den „Expectations on Valuation Capabilities“ (EoVC) gestartet. Diese geht einher mit einem zentralen Paradigmenwechsel hin zu einer dauerhaften Datenverfügbarkeit. Hierzu werden sog. Data Repositories for Resolution (DRR) eingeführt, die halbjährlich aktualisiert werden müssen in strukturierte Daten in Form des Valuation Data Sets (VDS) sowie weitere unstrukturierte Daten in Form des Valuation Data Index (VDI) beinhalten. Zudem sollen Banken Valuation Playbooks erstellen, um interne Bewertungsmodelle und Governance-Strukturen abzubilden. Die vollständige Umsetzung ist bis 2028 geplant, während die Konsultation erste Rückmeldungen zur Akzeptanz der Anforderungen liefern wird.
Das Single Resolution Board (SRB) hat zu Wochenbeginn eine Konsultationsfassung der „Operational Guidance on Resolvability Testing for Banks“ veröffentlicht, auf deren Basis Banken ihre Abwicklungsfähigkeit durch strukturierte Tests nachweisen sollen. Die neuen Vorgaben verschärfen unter anderem die Governance-Anforderungen, erhöhen den Dokumentationsaufwand, fordern einen stärkeren Einbezug der internen Revision und konkretisieren bereits bekannte Testmethoden. Die finale Fassung der Operational Guidance, deren Umsetzung mit erheblichen Aufwänden für die betroffenen Banken einhergehen wird, ist für das dritte Quartal 2025 angekündigt.
Im Zuge der Globalisierung und der damit einhergehenden Zunahme der ESG-Herausforderungen wird es zunehmend wichtiger, über nachhaltige Entwicklung zu berichten. Unternehmen sind sowohl ökonomisch als auch ökologisch und gesellschaftlich verantwortlich. Eine klare, konsistente und transparente Nachhaltigkeitsberichterstattung schafft Vertrauen, identifiziert Risiken und ermöglicht das Treffen fundierter Entscheidungen. Durch die Einführung verbindlicher Berichtspflichten sollen Unternehmen dazu angeregt werden, Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele zu leisten. Warum ist eine solche Berichterstattung so wichtig? Sie fördert nicht nur das Vertrauen von Investoren und Konsumenten, sondern trägt auch zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen bei, die eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung anstreben.
In diesem Sinne ist auch die im Folgenden beschriebene Omnibus-Verordnung zu verstehen, die derzeit von der EU bearbeitet wird.
BIRD und IReF bilden thematisch die Brücke zu einem neuen in der Zukunft liegenden Meldewesen der Institute an die Aufsichtsbehörden. Erste Vorstudien zu diesen Themenschwerpunkten sind im Markt aufgesetzt, unter anderem auch bei einer Förderbank, wo Finbridge 2024 bereits aktiv unterstützen durfte. Mit diesem Artikel zeigen wir die wesentlichen Erkenntnisse aus dieser Vorstudie auf.
Durch die Einführung des neues Rechnungslegungsstandards IFRS 18 kommt es zu Anpassungen bei der Darstellung des Abschlusses. Dies betrifft insbesondere eine Neustrukturierung der Gewinn- und Verlustrechnung auf Basis einer Kategorisierung der Erträge und Aufwendungen sowie die Verpflichtung zur Erläuterung von unternehmensspezifischen Kennzahlen (sog. Management-defined performance measures). Mit diesem Artikel geben wir einen Überblick über die genauen Vorgaben und die Auswirkungen auf Banken.
Mit dem am 21.12.2024 wirksam werdenden EU Green Bond Standard möchte die EU die verschiedenen Richtlinien für die Emission grüner Anleihen standardisieren und harmonisieren, mit dem Ziel die Attraktivität für Investoren zu erhöhen und das Risiko für Greenwashing zu minimieren. Erfahren Sie in diesem Insight alles Wissenswerte zum EU Green Bond Standard und seinen umfangreichen Reporting- und Nachweispflichten.
Erfahren Sie mehr über PHACCT, unsere performante Lösung für das Portfolio Fair Value Hedge Accounting, entwickelt mit der pbb Deutsche Pfandbriefbank. Die moderne Webanwendung bildet den Hedge-Prozess vollständig ab, bietet volle Transparenz und nahtlose Integration in bestehende IT-Landschaften. PHACCT ermöglicht schnellere Prozesse, geringere Kosten und flexible Datenzugriffe für zukunftssichere Banklösungen.
Die derzeitigen Planungen der EU und der EBA sehen weiterhin eine Einführung der CRRIII bis zum 1. Januar 2025 vor. In der folgenden Übersicht zeigen wir die Herausforderungen auf, die sich aus unserer Projekterfahrung bei der Einführung der CRR III Themenkomplexe im Kreditrisiko ergeben.
Finbridge führte eine Benchmarking-Studie zur Abwicklungsplanung durch. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über wesentliche Ergebnisse der Studie und einen Ausblick für 2024.
In Zukunft werden die Expectations for Banks des SRB ergänzt durch die ab 01.01.2024 geltenden und bereits zur Konsultation gestellten EBA-Guidelines (EBA/CP2022/12). Diese stellen hierbei unter anderem in Aussicht, dass Institute zukünftig ein mehrjährliches Testprogramm von den zuständigen Abwicklungsbehörden auferlegt bekommen. Weiterhin sollen GSII-Institute, Top Tier Institute und speziell vom SRB ausgewählte Institute („Fished Banks“) zukünftig (mit Beginn 2026) ein Master Playbook erstellen. Dieses Master Playbook ist hierbei für diese Institute verpflichtend und in diesem soll eine übergreifende Umsetzung eines Bail-ins über die Dimensionen der EfBs[1] hinweg dargestellt werden. Im Rahmen der Erstellung des Master Playbooks kann es hierbei hilfreich sein, auf bereits bestehende Erkenntnisse aus durchgeführten Tests zurückzugreifen. Gerade eine übergreifende Test-Methodik, welche alle relevanten Tests und Themengebiete zur Abwicklungsplanung in einem Testprogramm betrachtet, kann wertvolle Rückschlüsse zur Erstellung eines Master Playbooks liefern, besonders hinsichtlich Abhängigkeiten und Verknüpfungen von Prozessen in der Abwicklung.
Mit dem nachfolgenden Insight wollen wir Ihnen einen kurzen Überblick über mögliche Ansatzpunkte für eine solche übergreifende Methodik darstellen und Ihnen zusätzlich einen Ausblick über Anforderungen und Herausforderungen in Bezug auf das Testing des Bail-in Playbooks und des Valuation Data Sets geben.
Liquidität in der Abwicklung stellt einen aktuellen Arbeitsschwerpunkt des SRB im Bereich der Abwicklungsplanung dar. Mit dem vorliegenden Insight wollen wir dieses Momentum aufgreifen und anhand von Beispielen zeigen, welche Ansätze zur Erfüllung der aufsichtlichen Anforderungen gewählt werden können.
Viele Banken haben bereits einen zentralisierten Datenhaushalt (DWH) in ihre IT-Landschaft eingeführt. Die Erzeugung von Cashflows erfolgt jedoch häufig dezentral und abhängig vom bestandsführenden System bzw. abnehmerspezifisch. Die allgemeine Geschäftsmenge bildet dabei das bilanzielle Geschäft (HGB/IFRS, aktiv/passiv), außerbilanzielles Geschäft (bspw. Zusagen, interne Geschäfte, Derivate) und nicht-Finanzinstrumente (bspw. Pensionsrückstellungen, Girokonten, etc.). Somit sind verschiedene bestandsführende Systeme betroffen.
Dieser Artikel soll verschiedene Möglichkeiten von Cashflow-Lieferstrecken innerhalb einer Bankarchitektur aufzeigen und deren Vor- und Nachteile erläutern.
LTV-Kennzahlen gehören zu den makroprudenziellen Maßnahmen, die von den nationalen und supranationalen Bankenaufsichtsbehörden gewählt werden, um den Immobilienmarkt zu überwachen und den Kreditzyklus zu glätten. Ziel dieses Artikels ist es, verschiedene LTV-Kennzahlen aus ausgewählten europäischen und deutschen Verordnungen vorzustellen und die Unterschiede zwischen diesen Definitionen und den damit verbundenen Anforderungen zu untersuchen.
Um nach der Finanzkrise das Vertrauen in den Euro zu stärken, forderte die Europäische Kommission 2012 eine europäische Bankenunion. Diese sollte eine Bankenaufsicht mit europaweiten Regulierungen, einen zentralen Mechanismus zu Sanierung und Abwicklung bei Bankenausfällen sowie eine gemeinsame Einlagensicherung beinhalten. Während die ersten beiden Forderungen durch den einheitlichen Aufsichtsmechanismus (SSM) und den einheitlichen Abwicklungsmechanismus (SRM) verwirklicht wurden, erfolgt die Einlagensicherung bisher weiterhin nur durch nationale Einlagensicherungssysteme. Bereits 2015 unterbreitete die Europäische Kommission einen Vorschlag für ein europäisches Einlagenversicherungssystem (engl.: European Deposit Insurance Scheme - EDIS). Hier folgt ein Überblick über den aktuellen Stand.
Die EZB und die EBA beschäftigen sich aktuell parallel mit dem Thema eines integrierten Reportingsystems, in welchem Finanzinstitute perspektivisch vergleichbare, einheitliche und redundanzfreie Daten bereitstellen. Neben einem aktuellen Überblick über die Thematik, erläutern wir in diesem Beitrag auch die konkrete Anwendung anhand von Beispielen.
Liquidität im Abwicklungsfall ist eine der sieben Dimensionen der Expectations for Banks und stellt eine der aktuellen Prioritäten des SRB dar. Neben Grundlagen und weiterführender Literatur des FSB und der EZB zum Thema Liquidität hat das SRB mittlerweile drei Publikationen auf seiner Website veröffentlicht. Wir beleuchten die Inhalte dieser Veröffentlichungen und geben einen Überblick über die bestehenden und kommenden Anforderungen.
Im Europäischen Wirtschaftsraum wächst das Ausmaß an Regularien und Rahmenwerken, die sich mit Nachhaltigkeit und Klimakonformität befassen, beständig an. Mit der vorliegenden Veröffentlichung fokussieren wir uns auf den Aspekt der Bilanzierung grüner Finanzinstrumente. Wir möchten einen Überblick zum aktuellen Stand geben und Pläne darlegen, wie auf nationaler und internationaler Ebene grüne Finanzinstrumente sinnvoll in den Büchern abzubilden sind.
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EBA-Übergangslösung für IFRS 18 und FINREP, finale SRB Operational Guidance zum Business Reorganisation Plan, Vereinfachung und Klimarisiko-Integration beim EBA-Stresstest 2027, r Überarbeitung des europäischen Kapitalrahmens, EBA- und ESMA-Konsultationen zur EU-Taxonomie-Offenlegung, Veröffentlichung von IFRS 20, EBA-Verlustdaten für Immobilienfinanzierungen, EBA-MREL-Dashboard 2026 mit hohem Refinanzierungsbedarf, ESRB-Warnung vor KI-basierten Cyberrisiken uvm.
IReF schreitet voran, EU Simplification Package, stärkere Prinzipienorientierung und erweiterte Proportionalität durch die 9. MaRisk-Novelle, neues und granulares ESG-Reporting („Modul 7“) unter CRR3, geplante Konsolidierungsausnahmen im IFRS für KMU, anstehendes EU-Endorsement zu den IAS-21-Änderungen, anstehende Umsetzung des neuen EZB-Klimafaktors im Treasury, robuste Kapital- und Liquiditätskennzahlen des europäischen Bankensektors trotz geopolitischer Risiken uvm.
Erweiterte Meldepflichten zum operationellen Risiko, Änderungen der Immobilien-Risikogewichte, Abwicklungsplanung und SRB-Arbeitsprogramm 2026, aktualisierte EBA-Methodiken und Leitlinien zu SREP, IRRBB und Stresstests, Go-Live des Pillar-3-Data-Hubs, ESG-Stress-Testing-Guidelines der ESAs, robuste Kapital- und Liquiditätskennzahlen, künstliche Intelligenz im Fokus der Bankenaufsicht uvm.
EBA-Konsultationen zu Ausfalldefinition und Kreditkonversionsfaktoren, Update zur Benchmarking Exercise 2026, finale Standards zu außerbilanziellen Posten, SRB-Leitlinien zu Resolvability Self Assessment und Testing, EU-Stresstest 2025, ESG-Stress Testing und Pillar-3-Offenlegung, EZB „Climate Factor“, CSRD-Umsetzungsgesetz, IFRS-Updates (IFRS 9, 18, 19), robuste CET1-Quoten und RoE, Cloud-Outsourcing uvm.
EBA Reporting Framework 4.1, Pillar 3 Data Hub, neue BIRD-Version, Finale Standards zum Resolution Reporting, Konsultation zu Valuation und Testing, EBA-Reports zu LCR, NSFR und Benchmarking, ESG Dashboard und Konsultation zu Offenlegungspflichten, ESMA Jahresbericht 2024 uvm.
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In diesem Artikel geben wir einen Überblick über die Rückmeldungen zum Exposure Draft bezüglich des Risk Mitigation Accounting (RMA). Hintergrund ist, dass das International Accounting Standards Board (IASB) im Dezember 2025 einen Exposure Draft veröffentlicht hat, der Änderungsvorschläge zu IFRS 7 und IFRS 9 beinhaltet. Zusätzlich wurde das zuvor unter dem Namen Dynamic Risk Management (DRM) bekannte Vorhaben in Risk Mitigation Accounting umbenannt.
Finbridge veröffentlicht ein Poster zu Geopolitischen Risken und deren Auswirkungen & Risken für Banken. Betrachtet wurden neben den Risikotreibern und Wirkungskanälen auch die Indikatoren der Bankrisiken sowie die Ergebnisse des EZB Stresstest 2026.
Unsere Finbridge Experten haben im Auftrag der SAP Fioneer die Implementierung des Regulatory Reportings mit FSDM und Abacus360 in der NordLB erfolgreich unterstützt. Lesen Sie hierzu gern die folgende Success Story. Für einen tiefergehenden Einblick stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung.
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Dieser Artikel ergänzt unsere Veröffentlichung zum selben Thema nach der Publizierung des entsprechend vorangegangenen Interim Reports der ESMA und erläutert dessen konkrete Vorschläge.
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Überraschender Startschuss der FCA: Mit der Veröffentlichung der PS26/15 läutet die britische Finanzaufsicht die 18-monatige Implementierungsphase der UK MiFIR-Reform ein. Unser neuer Finbridge Insight bietet einen fundierten Walkthrough durch die zentralen Änderungen bei RTS 22 und RTS 23 – vom Wegfall der EU-Only Instrumente über das neue T+7-Fristenregime bei UK FIRDS bis hin zu Anpassungen der Meldeschemata. Erfahren Sie, worauf es für Marktteilnehmer jetzt ankommt und wie Institute ihre Datenpipelines fit für den Go-Live am 3. April 2028 machen.
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Die EU-Bankenunion verstehen – ein neuer Insight von Finbridge
Unser Kollege Simon Gläser hat sich die regulatorische, institutionelle und politische Integration der europäischen Bankenunion genauer angeschaut. Unser neuer Fachartikel beleuchtet, wo die EU-Bankenunion heute steht: von der Entstehung in der Finanzkrise 2008 über die Aufsichtsarchitektur der EZB und des SRB bis hin zu offenen Baustellen wie der gemeinsamen Einlagensicherung EDIS.
Der Beitrag zeigt, warum der aktuelle Übernahmeversuch der UniCredit an der Commerzbank ein Spiegelbild des Spannungsfeldes zwischen nationalem Interesse und dem erklärten Ziel eines echten europäischen Bankenmarktes ist. Ergänzend werfen wir einen Blick auf neue regulatorische Entwicklungen rund um Krypto, ESG und das Meldewesen-Reformvorhaben IREF.
Für alle, die verstehen möchten, wie europäische Finanzmarktregulierung funktioniert – Viel Freude beim Lesen!
Am 11. Mai 2026 hat das Single Resolution Board (SRB) seine neue Operational Guidance for Banks on Liquidity and Funding in Resolution zur Konsultation gestellt. Ziel der neuen Guidance ist es, die bislang getrennt veröffentlichten Vorgaben zu den einzelnen Prinzipien der Dimension 3 der Expectations for Banks (EfB), welche veröffentlicht wurden, in einem konsolidierten Dokument zusammenzuführen. Die Struktur der Guidance orientiert sich hierbei an den drei Prinzipien, sodass jedem Prinzip ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Die Konsultation läuft bis zum 6. Juli 2026.
Mit dem Digital Operational Resilience Act (DORA) vollzieht sich ein grundlegender Perspektivwechsel für Finanzinstitute: Marktdatenanbieter werden regulatorisch nicht länger primär als klassische Drittdienstleister betrachtet, sondern gelten künftig als integraler Bestandteil der kritischen digitalen Infrastruktur in Form von IKT-Drittdienstleistern. In diesem Beitrag wird die regulatorische Neubewertung in unserem neuesten Insight erläutert, um aufzuzeigen, warum Datenfeeds heute essenzielle, steuerungsrelevante Leistungen sind. Um diese komplexen Koordinationsaufgaben künftig erfolgreich zu meistern, wird ein ganzheitlicher Auslagerungsmanagement-Ansatz in fünf Phasen, der operative Stabilität und regulatorische Compliance vereint.
Die EBA veröffentlichte am 10.04.2026 ein Konsultationspapier zur Vereinfachung und Harmonisierung des Meldewesens. Zusätzlich sollen Datenlücken geschlossen und die Datengrundlage für Stresstests verbessert werden. Zusammengefasst handelt es sich um ein umfangreiches Änderungspaket des europäischen Meldewesens. Unser Team stellt die wesentlichen Auswirkungen in den einzelnen Meldebereichen dar.
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Am 06.08.2025 veröffentlichte die BaFin mit dem Entwurf für die „Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Wertpapierinstitute“ – die Wpl MaRisk – erstmals ein eigenes Regelwerk für das Risikomanagement kleiner und mittlerer Wertpapierinstitute. Ziel dieses Entwurfs sind dabei eine Konkretisierung der Vorgaben des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) und die Entwicklung eines eigenständigen, prinzipien- und proportionalitätsbasierten Regelwerks unter expliziter Berücksichtigung der besonderen Charakteristika von Wertpapierinstituten. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die wichtigsten Punkte, die Wertpapierinstitute in Zukunft potenziell berücksichtigen müssen.
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Mit der Financial Data Access Verordnung (kurz: FiDA) der Europäischen Union soll ein einheitlicher Rechtsrahmen zum Austausch von Finanzdaten geschaffen werden, der Marktteilnehmer zur Bereitstellung von kundenbezogenen Finanzdaten verpflichtet. Auf der Grundlage dieses regulatorisch geregelten Datenaustauschs soll der Weg für die Erschließung neuer innovativer Geschäftsmodelle, neuer Finanz- und Beratungsprodukte und Services in der EU geebnet werden – ein wesentlicher Schritt für die Etablierung von „Open Finance“ im europäischen Markt.
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Im Rahmen der Auslagerung des Betrieb der SAP-Systeme durfte Finbridge die LfA u.a. bei der Erstellung der Auswirkungsanalyse nach MaRisk AT 8.2. und der Organisation und Durchführung der Rollout-Aktivitäten
Lesen Sie in unserer Success Story mehr zum gewählte Vorgehen und dem konkreten Mehrwert für die LfA.
Europäische Versicherungen sollen abwicklungsfähig werden. Die dazu 2024 erschienene Direktive der Europäischen Union zur Sanierung und Abwicklung von Versicherungsunternehmen, IRRD, wird bereits 2027 EU-weit wirksam. Sie fordert umfangreiche Maßnahmen zur Sanierungs- und Abwicklungsplanung von Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen. Nun hat im April 2025 auch die Europäische Aufsichtsbehörde für Versicherungswesen und betriebliche Altersversorgung, EIOPA, ihre ersten Entwürfe für Standards und Guidelines zur Umsetzung der IRRD zur Konsultation gestellt.
Barrierefreiheit gewinnt auch im digitalen Raum zunehmend an Relevanz – nicht nur aus gesellschaftlicher, sondern auch aus regulatorischer Sicht. Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) setzt der Gesetzgeber die EU-Richtlinie 2019/882 (European Accessibility Act) in nationales Recht um und schafft einen verbindlichen Rahmen für die barrierefreie Gestaltung digitaler Produkte und Dienstleistungen.
Das Minimum Bail-in Data Template löst das bisherige Bail-in Data Set ab. Erste Einreichungen sind in diesem Jahr in Zuge von Dry Runs erforderlich. Unser Insight zeigt aktuelle Entwicklungen und Lösungsansätze auf.
Im Finanzsektor spielen Daten eine zentrale Rolle bei der Entscheidungsfindung, der Risikobewertung und der Einhaltung regulatorischer Vorgaben. Finanzdienstleistende stehen vor der stetigen Herausforderung, immense Datenmengen nicht nur effizient zu verwalten, sondern diese auch nutzbar zu machen. Dies erfordert ein effektives Datenmanagement, das eine strukturierte Übersicht über sämtliche im Unternehmen vorhandene Daten beinhaltet. Ein Data Catalog kann hierbei als Schlüsseltechnologie dienen, die es ermöglicht, Daten effizient zu organisieren, zu finden und zu nutzen.
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Unsere Finbridge Experten haben im Auftrag der SAP Fioneer die Implementierung des Regulatory Reportings mit FSDM und Abacus360 in der NordLB erfolgreich unterstützt. Lesen Sie hierzu gern die folgende Success Story. Für einen tiefergehenden Einblick stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung.