Die Einbindung eines neuen Kernbanksystems in eine gewachsene IT-Architektur zählt zu den umfangreichsten und komplexesten Aufgaben, denen wir uns für unsere Mandantschaft widmen und ist exemplarisch für die Verbindung fachlicher, technischer und nicht zuletzt kommunikativer Expertise.
Auch in Hinsicht auf die Vielseitigkeit der Anforderungen ist Systemintegration ein forderndes Umfeld. Neben Workshops, Datenanalysen, Fach-, Migrations-, Abbildungs- und Testkonzeption, Ablösung technischer Schnittstellen, Entwicklungsbegleitung und letztlich Abnahme, Go Live, Dokumentation und Nutzerschulung sind oft auch Interessen und Anforderungen verschiedener Nutzergruppen in Einklang zu bringen.
Finbridge setzt hier Spezialisten-Teams aus Projektmanagern, Business-Analysten, Testmanagern und Fachberatern ein, die je nach Projektphase neu ausgerichtet und variiert werden können. So bieten wir optimale Unterstützung für die jeweils aktuellen Herausforderungen und bewahren gleichzeitig projektspezifische Erfahrungen und Hintergrundwissen über die gesamte Dauer des Vorhabens.
Kürzlich durchgeführte Projekte im Bereich Integration umfassen u.a.:
Einführung des Systems Loan IQ als bestandsführendes Darlehenssystem, Großbank
Einführung neues einheitliches Kernbanksystem für ausländische Niederlassungen weltweit, Landesbank
Ablösung bestehender Systeme zur Datenversorgung des Kreditmeldewesens durch ABACUS/DaVinci, Landesbank
Unsere Themenschwerpunkte im Überblick:
Systemauswahl
Strukturierung der fachlichen, technischen und kaufmännischen Anforderungen und Auswahlkriterien
Aktueller Marktüberblick externer Systemanbieter
Steuerung des Auswahlverfahrens
Systemintegration und Releasewechsel
Planung und Strukturierung von Integrationsprojekten
Festlegung der Integrationsarchitektur
Erstellung fachlicher Pflichtenhefte und Mappingkonzepte für jede Schnittstelle
Umsetzung der Integrationsaufgaben auf Festpreisbasis
Projekte u.a. zu MISYS FusionBanking Lending (LoanIQ & CME), MISYS FusionRisk, Abacus/DaVinci, Abacus360, Abacus/Transactions, Murex, Kondor+, Summit, Sophis Risque, Calypso
Bewertungsarchitekturen
Konzept und Umsetzung von Bewertungsarchitekturen (z.B. per NumeriX)
Verbesserte Time-to-Market der IT Architektur
Durchgängige konsistente Bewertungsmethoden
Mehr über Integration
Im Kontext einer Produktkonsolidierung und der für 2025 angekündigten Einstellung des Supports für den Bank Analyzer wurde bei SAP das klassische SAP Nebenbuchprodukt Smart AFI durch SAP FPSL (Financial Product Subledger) ersetzt. Als zentrales Nebenbuch sorgt dieses zukünftig für die Verwaltung und Bewertung diverser Finanzinstrumente (und Versicherungsverträge). Der vorliegende Artikel konzentriert sich auf die Verwendung von SAP FPSL als Nebenbuch für Finanzinstrumente.
Die Ablösung der LIBOR Zinssätze durch die sog. Risk-Free Rates (RFRs) befindet sich in der heißen Phase. Eingeläutet wurde diese Phase durch die britische Financial Conduct Authority (FCA), die in einer Veröffentlichung am 5. März nochmals die Einstellung bestätigt und den Verlust der Repräsentativität der LIBOR Zinssätze bekräftigt hat. Mit Ausnahme des USD LIBOR wird die Veröffentlichung der LIBOR Raten zum 31.12.2021 durch die ICE Benchmark Administration (IBA) eingestellt. Die Einstellung des USD LIBOR erfolgt dann zum 30.06.2023. Da ein Großteil der von Banken vergebenen Kredite auf den LIBOR-Sätzen basieren, muss sowohl für bestehendes als auch für neues Kreditgeschäft die Zinsberechnung in Zukunft auf den neuen Risk-Free Rates stattfinden.
Weltweit haben die Regulatoren des globalen Finanzsystems in den letzten Jahren die Ablösung der Zinssätze für unbesicherte Kredite (Interbank Offered Rates, IBOR) auf dem Interbankenmarkt vorangetrieben. Eine Konsequenz davon ist, dass bereits Ende 2021 mit der Einstellung des weltweit bedeutenden LIBORs (London Interbank Offered Rate) gerechnet werden muss
Damit Banken auch in Zukunft das Kreditgeschäft auf Basis der neuen Referenzzinssätze anbieten können, bedarf es einer Umstellung der Bankensysteme auf die neue Zins-Methodologie.
Die europäische Zahlungsverkehrsinfrastruktur wird sich durch Umsetzung der ISO 20022 grundlegend verändern und bietet enorme Chancen für den Zahlungsverkehr hinsichtlich Prozesseffizienz und einer optimierten Customer Experience. Auch wenn die Integration des Standards regulatorisch nicht verpflichtend ist: Um mit den internationalen Entwicklungen Schritt zu halten, stehen auch die europäischen Finanzinstitute vor umfangreichen Umsetzungsprojekten. Wir geben einen kurzen Überblick, über die wichtigsten Fakten und Daten.
In dieser Publikation beleuchten wir Herausforderungen, Erfolgsfaktoren und Migrationsstrategien beim Umstieg auf SAP S/4HANA®. Den Fokus haben wir dabei auf S/4HANA® Finance gelegt, Nachfolger von SAP ERP® FI/CO und erstes S/4HANA-Anwendungsmodul. Diese Umstellung stellt nicht nur ein einfaches „Upgrade“ dar, wie wir im Folgenden diskutieren.
SAP Produkte spielen seit vielen Jahren eine wichtige Rolle in der Anwendungslandschaft unserer Kunden. Als umsetzungsorientierte Berater ist für uns ein tiefes Verständnis der Gesamtarchitektur sowie der Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen SAP Komponenten elementar. Im Rahmen der SAP Partnerschaft erreichen wir eine up-to-date Weiterbildung unserer Mitarbeiter, einen kontinuierlichen Dialog mit dem SAP Management und verankern SAP Kompetenz als langfristigen Schwerpunkt unseres Beratungsangebotes.
Syndicated Loans sind ein Beispiel komplexer Finanzprodukte, deren Bearbeitung und Verwaltung über den gesamten Lifecycle und in den verschiedenen Bankbereichen eine große Herausforderung darstellt. In Kombination mit heterogenen IT-Landschaften und wechselnden Hoheiten entlang der Datenlieferstrecken kann die Komplexität solcher Produkte zu fehleranfälligen und schwer zu überblickenden Prozessen führen. In diesem Artikel möchten wir einige Beispiele solcher nicht-trivialer Prozesse vorstellen und diskutieren, wie diese mit Hilfe von Process Mining identifiziert und das verbundene Optimierungspotenzial nutzbar gemacht werden kann.
Finbridge hat die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba) bei der Entwicklung des neuen, state-of-the-art SAP-Standardprodukts S/4HANA Banking for Complex Loans in Kooperation mit SAP unterstützt. Durch unsere Projekterfahrung und Expertise zu Marktstandards im Bereich Structured Finance konnten wir einen wesentlichen Beitrag zum Projekterfolg leisten.
Finbridge hat die Münchener Hypothekenbank eG (“MünchenerHyp”) bei der fachlichen Umsetzung der neuen MiFID II Richtlinen mit Hilfe von Finastras Front-Office Fusion Post-Trade System unterstützt und dabei die Anforderungen noch vor dem MiFID Go-Live umsetzen können.
Nach einer umfassenden Vorstudie zu den detaillierten Anforderungen und der Auswahl von NeoXam DataHub als neues zentrales Marktdatensystem für die Münchener Hypothekenbank eG (“MünchenerHyp”) haben wir DataHub in den letzten Monaten im Rahmen eines intensiven Einführungsprojektes erfolgreich für alle Erfordernisse der MünchenerHyp konfiguriert.
Finbridge GmbH & Co KG, langjähriger Partner von MISYS, führt die erfolgreiche Zusammenarbeit nach der Fusion der beiden führenden globalen FinTechs D + H und MISYS, im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit Finastra fort.
Für die verbreitete Meldewesen-Software ABACUS/DaVinci steht ein signifikantes Upgrade auf die neue Plattform Abacus360 an. Dieser Evolutionsschritt birgt wesentlich tiefere Eingriffe und umfangreichere Auswirkungen bzgl. Datenmodell, Rechenkern und Lieferumfang als übliche Releasewechsel.
Wie Siemens mit Implementierungspartner Finbridge die Corporate Lending Software MISYS FusionBanking Loan IQ in nur 9 Monaten eingeführt hat und welche Vorteile die Siemens Bank durch die Einführung realisiert.