PHACCT: Effiziente und transparente Softwarelösung für das Portfolio Hedge Accounting
Foto von Sam Goodgame auf Unsplash, Download am 05.11.2024
Moderne Software für Banken im produktiven Einsatz
Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit der pbb Deutsche Pfandbriefbank, einem führenden Bankinstitut für die Immobilienfinanzierung, haben wir eine innovative Lösung für das Portfolio Fair Value Hedge Accounting entwickelt. Diese moderne Webanwendung kann auf die speziellen Bedürfnisse der Kundenanforderungen konfiguriert werden und bietet eine performante und transparente Alternative zu bestehenden Lösungen.
Vollständige Abbildung des Hedge-Prozesses
Unsere neue Software bildet den gesamten Portfolio Fair Value Hedge Prozess vollständig ab. Sie ermöglicht Anwendern, sämtliche Schritte des Prozesses in einer intuitiven Benutzeroberfläche zu verwalten und dabei in einem stringenten Arbeitsablauf abzubilden. Durch den Einsatz einer modernen Webanwendung profitieren Nutzer nicht nur von einer schnellen und flüssigen Performance, sondern auch von der Flexibilität, plattformunabhängig zu arbeiten.
Transparenz und Nachvollziehbarkeit
Ein besonderes Merkmal der Software ist die vollständige Transparenz bei den Berechnungsdetails. Diese können mit nur wenigen Klicks exportiert werden, z. B. direkt nach Excel für eine tiefergehende Analyse. Dies unterstützt die Anwender dabei, fundierte Entscheidungen auf Basis von detaillierten Daten zu treffen und erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und der IT.
Günter Eberle, Director Financial Instrument Accounting bei Deutsche Pfandbriefbank.
"Mit der neuen Anwendung für den Portfolio - Hedge setzen wir auf eine moderne und schlanke IT Lösung. Diese erlaubt uns alle Prozessschritte für ein komplexes Thema, mit der Unterstützung des Tools, in einem stringenten und dokumentierten Workflow zügig umzusetzen. Wir freuen uns auf das Tool, welches uns darüber hinaus einen schnellen Zugriff auf umfangreiche Analysedaten bietet",
— Günter Eberle,
Director Financial Instrument Accounting bei Deutsche Pfandbriefbank.
Leichtgewichtig und nahtlos integrierbar
Trotz ihrer umfassenden Funktionalität ist die Software eine leichtgewichtige Lösung, die sich mühelos in die bestehende IT-Landschaft einer Bank integrieren lässt. So kann die Software auch in eine Jobsteuerung eingebunden werden, um die Automatisierung und zeitgesteuerte Ausführung von Schnittstellenprozessen zu erreichen. Sie ist speziell für den Einsatz in größeren Portfolios ausgelegt und bietet dabei eine hohe Performanz. Dank der Integration in das Identity- und Access-Management (IAM) der Bank unterstützt die Software Single Sign-On, was eine nahtlose Benutzererfahrung gewährleistet.
Höhere Geschwindigkeit, niedrigere Kosten
Mit unserer Software kann der gesamte Portfolio Fair Value Hedge Prozess deutlich schneller durchgeführt werden als mit herkömmlichen Lösungen. Dazu bietet die Software beispielsweise eine Designations-Routine und erlaubt den schnellen und flexiblen Zugriff auf Analysedaten. Dies spart wertvolle Zeit und reduziert die Kosten, ohne dabei Kompromisse bei der Genauigkeit oder Transparenz einzugehen.
Bereit für die Zukunft
Unsere Software ist bereits erfolgreich im produktiven Betrieb und hat sich als zuverlässige Lösung im anspruchsvollen Bankenumfeld bewährt. Sie bietet nicht nur einen klaren Vorteil im Bereich der Performance und Transparenz, sondern auch die Flexibilität und Skalierbarkeit, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie unsere Lösung Ihre Hedge Accounting Prozesse unterstützen kann, stehen wir Ihnen gerne für eine persönliche Vorstellung der Software zur Verfügung. Wir freuen uns auf den Austausch.
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Die EBA veröffentlichte am 10.04.2026 ein Konsultationspapier zur Vereinfachung und Harmonisierung des Meldewesens. Zusätzlich sollen Datenlücken geschlossen und die Datengrundlage für Stresstests verbessert werden. Zusammengefasst handelt es sich um ein umfangreiches Änderungspaket des europäischen Meldewesens. Unser Team stellt die wesentlichen Auswirkungen in den einzelnen Meldebereichen dar.
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Das SRB hat das finale Paket zu Separability und Transferability veröffentlicht und dabei zentrale Forderungen der Bankenbranche nach mehr Proportionalität und Vereinfachung berücksichtigt. Die Anforderungen wurden verschlankt, mit einem stärkeren Fokus auf aggregierte, qualitative Ansätze anstelle granularer, quantitativer Analysen. Die Umsetzung soll iterativ und proportional bis Ende des Resolution-Planning-Cycles 2027 in engem Austausch mit den IRTs erfolgen.
Am 06.08.2025 veröffentlichte die BaFin mit dem Entwurf für die „Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Wertpapierinstitute“ – die Wpl MaRisk – erstmals ein eigenes Regelwerk für das Risikomanagement kleiner und mittlerer Wertpapierinstitute. Ziel dieses Entwurfs sind dabei eine Konkretisierung der Vorgaben des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) und die Entwicklung eines eigenständigen, prinzipien- und proportionalitätsbasierten Regelwerks unter expliziter Berücksichtigung der besonderen Charakteristika von Wertpapierinstituten. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die wichtigsten Punkte, die Wertpapierinstitute in Zukunft potenziell berücksichtigen müssen.
Die europäische Bankenaufsicht (EBA) nutzt Stresstests, um zu bewerten, wie widerstandsfähig Banken gegenüber wirtschaftlichen und finanziellen Schocks sind. Auf Basis der Ergebnisse lassen sich potenzielle Schwachstellen frühzeitig erkennen. In Jahren, an denen kein EU-weiter EBA-Stresstest stattfindet, führt die Europäische Zentralbank (EZB) Tests durch, um zu untersuchen, wie bedeutende Institute auf spezifische Stressszenarien reagieren würden. Diese sogenannten thematischen Stresstests werden in Zusammenarbeit mit den nationalen Aufsichtsbehörden durchgeführt. Die Ergebnisse der Tests werden anschließend in zusammengefasster Form veröffentlicht. Der thematische Stresstest 2026 der EZB bringt einige Besonderheiten und Neuerungen mit sich, die wir im Folgenden aufzeigen.
Mit der Financial Data Access Verordnung (kurz: FiDA) der Europäischen Union soll ein einheitlicher Rechtsrahmen zum Austausch von Finanzdaten geschaffen werden, der Marktteilnehmer zur Bereitstellung von kundenbezogenen Finanzdaten verpflichtet. Auf der Grundlage dieses regulatorisch geregelten Datenaustauschs soll der Weg für die Erschließung neuer innovativer Geschäftsmodelle, neuer Finanz- und Beratungsprodukte und Services in der EU geebnet werden – ein wesentlicher Schritt für die Etablierung von „Open Finance“ im europäischen Markt.
Am 03. Oktober haben diejenigen Banken, die direkt durch das Single Resolution Board (SRB) beaufsichtigt werden, ihre Arbeitsprioritäten im Bereich der Abwicklungsplanung für das Jahr 2026 erhalten. Erstmalig wurde in diesem Zuge zudem das mehrjährige Testprogramm bereitgestellt, das die geplanten Testaktivitäten für die Jahre 2026 bis einschließlich 2028 beinhaltet. Finbridge stellt im vorliegenden Insight grundsätzlich die Arbeits- und Testschwerpunkte dar, mit dem Fokus auf die Themengebiete "Resolvability Self-Assessment", "Expectations on Valuation Capabilities" sowie "Operational Guidance on Resolvability Testing for Banks
Im Rahmen der Auslagerung des Betrieb der SAP-Systeme durfte Finbridge die LfA u.a. bei der Erstellung der Auswirkungsanalyse nach MaRisk AT 8.2. und der Organisation und Durchführung der Rollout-Aktivitäten
Lesen Sie in unserer Success Story mehr zum gewählte Vorgehen und dem konkreten Mehrwert für die LfA.
Europäische Versicherungen sollen abwicklungsfähig werden. Die dazu 2024 erschienene Direktive der Europäischen Union zur Sanierung und Abwicklung von Versicherungsunternehmen, IRRD, wird bereits 2027 EU-weit wirksam. Sie fordert umfangreiche Maßnahmen zur Sanierungs- und Abwicklungsplanung von Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen. Nun hat im April 2025 auch die Europäische Aufsichtsbehörde für Versicherungswesen und betriebliche Altersversorgung, EIOPA, ihre ersten Entwürfe für Standards und Guidelines zur Umsetzung der IRRD zur Konsultation gestellt.
Barrierefreiheit gewinnt auch im digitalen Raum zunehmend an Relevanz – nicht nur aus gesellschaftlicher, sondern auch aus regulatorischer Sicht. Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) setzt der Gesetzgeber die EU-Richtlinie 2019/882 (European Accessibility Act) in nationales Recht um und schafft einen verbindlichen Rahmen für die barrierefreie Gestaltung digitaler Produkte und Dienstleistungen.
Das Minimum Bail-in Data Template löst das bisherige Bail-in Data Set ab. Erste Einreichungen sind in diesem Jahr in Zuge von Dry Runs erforderlich. Unser Insight zeigt aktuelle Entwicklungen und Lösungsansätze auf.
Im Finanzsektor spielen Daten eine zentrale Rolle bei der Entscheidungsfindung, der Risikobewertung und der Einhaltung regulatorischer Vorgaben. Finanzdienstleistende stehen vor der stetigen Herausforderung, immense Datenmengen nicht nur effizient zu verwalten, sondern diese auch nutzbar zu machen. Dies erfordert ein effektives Datenmanagement, das eine strukturierte Übersicht über sämtliche im Unternehmen vorhandene Daten beinhaltet. Ein Data Catalog kann hierbei als Schlüsseltechnologie dienen, die es ermöglicht, Daten effizient zu organisieren, zu finden und zu nutzen.
Um eine präzisere Abbildung der Auswirkungen von Risikomanagementaktivitäten auf die wirtschaftlichen Ressourcen einer Bank zu ermöglichen, arbeitet das International Accounting Standard Board seit einiger Zeit an einem neuen Accounting-Rahmenwerk. In diesem Insight stellen wir ein Beispiel vor, dass die Hauptaspekte und Grundmechaniken des DRM-Kernmodells veranschaulichen soll.